16. Juli 2018

Ruhrtal-Tour

Von Winterberg nach Duisburg, den Ruhrtalradweg sind wir in der zweiten Woche geradelt. Nach den Armen kamen nun die Beine dran. Das Wetter war durchwachsen, zwei Tage nur Regen, danach Hitze. Die Strecke ist ganz schön auch wenn man in den Ortschaften die Schilder ganz schön suchen muss. Detailierter geht es im Artikel „Ruhrtal-Tagebuch“ zu und in der Galerie kann man alle Bilder der Woche sehen. 230 km meist bergab mit ordentlichen Steigungen am Anfang, Regen und Hitze. Nach dem Ruhrtalradweg sind wir auf der letzten Etappe noch zu Tanja nach Monheim am Rhein um von dort am Freitag noch ins Bergische zu fahren. Köln wurde natürlich auch besucht und das Ende haben wir mit dem Zug abgekürzt. Samstag wurde dann noch ordentlich auf Jürgens Geburtstagsnachfeier angestoßen. Sonntag ging es dann mit der S-Bahn und dem IC von Schladern an der Sieg über Köln zurück nach Braunschweig.

Mit dem Rad an der Ruhr:



















Ruhrtal-Tagebuch




Montag, 09.07. Winterberg – Bestwig

Anreise mit der Bahn. Erst mit dem IC von Braunschweig nach Dortmund, dann mit dem RE nach Winterberg. Haben Gerdas Luftpumpe vergessen, wollen in Winterberg nach einem Laden schauen. Beide Fahrradläden haben zu. Tankstelle angefahren, Luft aufgepumt. Pumpe müssen wir dann woanders schauen. Die Bahn nach Winterberg ist voll. Viele alte Leute mit E-Bikes sind unterwegs. Winterberg ist bewölkt und es ist kühl. Wir heben an der Ruhrquelle einen Geocache, haben viele Abfahrten, viele Steigungen und einiges an Schotterpisten. Heute nur 30km wegen der Bahnanfahrt nach Bestwig. Finden das Kloster schnell. Können die Räder in den Keller stellen und schlurfen aufs Zimmer, danach zum Abendessen. Es regnet etwas. Das Abendessen (sehr lecker) besteht aus einem Brotbüffet mit Wurst, Käse, Obst und kalten Schnitzel. Auf dem Zimmer trinken wir noch zwei Flaschen des hiesigen Biers „Josefs“. Duschen und ins Bett. Gerda kümmert sich vorher um die Handwäsche.

Dienstag, 10.07. Bestwig – Fröndenberg

Heute werden es ca 75km bei bedeckten 17°C, später haben wir nur Regen und abends, kurz vor dem Ziel noch Gewitter. Regenmengen liegen tagsüber bei 26-38 Liter/m², wird sind völlig durch. Das Gewitter warten wir unter einer Brücke vor Fröndenberg ab. Dann zur Unterkunft ins „Grüne Haus“. Unterwegs ein paar Geocaches gehoben. Alle Klamotten sind nass. In der Unterkunft erstmal auspacken und Sachen trocken hängen. Die Sonne kommt wieder raus, der Wäscheständer kommt auf die Terrasse. Wir bestellen Pizza beim Lieferdienst. Heute gab es noch einige Anstiege, die Strecke soll jetzt aber flacher werden. In den Ortschaften muss man immer auf Schildersuche gehen. Viele Baustellen, nervig. Habe viele Schafe fotografiert und Kunst am Wegesrand. Morgen sollen es 23°C werden und Sonne…warten wir es mal ab. Ich verpacke meine Sachen jetzt in extra Mülltüten, man weiss ja nie…

Mittwoch, 11.07. Fröndenberg – Hattingen

60km Strecke und ab Mittag regnet es wieder kräftig. Wir kommen wieder klatschnass in Hattingen an. Die Sachen in den Gepäcktaschen bleiben trocken, dank der Tüten. Guter Start in den Tag und einige Geocaches. Schöne Strecke und wieder einige Schilder zum Suchen. Unterwegs große Seen, Kanus und Schiffahrt. Müssen eine kleine Fähre benutzen für 100m Wasser, aber schöne Abwechslung. In Hattingen wieder Starkregen, müssen zur Unterkunft noch hoch auf einen Berg. Die Stadt schauen wir uns dann morgen an, nicht jetzt im Regen. Wir schieben die Straßen rauf. Abends bestellen wir wieder Essen, diesmal ist ein Grieche dran. Die Kleidung trocknet wieder auf einem Ständer, die Räder trocknen in der Garage. Mittags hatte ich noch zwei Platten. Am Wegesrand den Schlauch gewechselt. In einer Werkstatt findet der Mitarbeiter durch Zufall einen Metallspahn, der aussen in der Decke steckt. Der zweite Schlauch hält. Gerda schreibt Postkarten, die wollen wir morgen einwerfen.

Donnerstag, 12.07. Hattingen – Duisburg – Monheim am Rhein

Noch 70km bis zum Rhein in Duisburg. Haben uns überlegt, dass wir das Stück von Duisburg bis zu Tanja mit dem Zug fahren. Das Wetter soll besser werden, aber das hört man ja öfter. Diesmal stimmt es. Wir schwitzen bei 25°C. Haben uns Essen Kettwig angeschaut, schöner Ort. Kommen gut durch und landen bei Streckenkilometer 230 am Eisenmonolit „Rheinorange“. Wir sind am Rhein, die Ruhr ist geschafft. Wir fahren bis zum Hauptbahnhof Dusiburg und nehmen die Bahn bis Benrath. Von dort aus radeln wir zu Tanja. Duschen, Wäsche waschen, das Übliche. Tanja kocht für uns. Die Sonne scheint weiter und wir sitzen bis spät abends auf der Veranda. Morgen noch den Rhein rauf Richtung Bonn und an die Sieg.

Freitag, 13.07. Monheim am Rhein – Waldbröl

Nach dem Frühstück geht es rechtsrheinisch nach Köln. Leverkusen mit Bayer müssen wir umfahren. Treffen uns in Köln kurz mit Philipp bei RTL, dann geht es weiter über die Hohenzollernbrücke auf den Dom zu. Gerda fröhnt dem Shopping und schon geht es weiter über die Deutzer-Brücke. Den Rhein entlang nach Porz, dort kurze Pause. Folgen den Schildern nach Troisdorf und entscheiden uns schon in Spich in die Bahn zu gehen. Ist warm und wir sind müde. Die Bahn bringt uns bis Schladern an der Sieg wo uns Jürgen mit dem Fahrradanhänger erwartet. Ab ins Bergische nach Waldbröl. Morgen steigt seine große Geburtstagsnachfeier. Unsere Tour ist beendet.

Sonntag, 15.07. Waldbröl – Köln – Braunschweig

Sonntag geht es 10km bergab nach Schladern. Von dort mit der S-Bahn nach Köln und einmal umsteigen in den IC nach Braunschweig. Gegen 17.30 Uhr wieder daheim.

Weser-Tour

Eine Woche paddeln auf der Weser. 202 – 204 km Strecke in 5 Tagen. Das war das Ziel für die erste Urlaubswoche. Von Hann.-Münden nach Minden ging es über Giselwerder, Höxter, Bodenwerder und Kleinwieden. Von Campingplatz zu Campingplatz und am vorletzten Tag ein Hotel. Das hatten wir uns auch verdient. Weitere Infos gibt es im Artikel „Weser-Tagebuch“ und alle Bilder sind schon in einer Galerie eingepflegt.

Mit den Booten auf der Weser:


















Weser-Tagebuch




Montag, 02.07. Anfahrt Minden


Das Wetter ist sonnig bei 28°C. Wir fahren über Hannover nach Minden zum Transfer. Wir haben noch Zeit in Minden und schlendern die Promenade runter bis zur Schiffsmühle. Der Transport des Gepäcks, den Booten und uns startet gegen 15 Uhr am FairSchlafen-Hotel. Die A2 und A7 ist proppevoll, viele Unfälle, gut, dass wir nicht selber fahren müssen. Drei Stunden später werden wir am Campingplatz in Hann.-Münden abgesetzt. Anmelden, Zelt aufbauen und ab in die Stadt. Wir schauen uns den Einstieg für den nächsten Morgen an. Abendessen gibt es in einer Pizzeria, die Sonne brennt.

Dienstag, 03.07. Hann.-Münden – Gieselwerder

Zelt und Ausrüstung verpacken, Boote aufbauen, Gerda holt derweil Brötchen im Ort. Kommen gut los – werden 28km die wir in 5 Stunden gemächlich paddeln. Machen viele Pausen (Fähre und Kirche) und kommen so gegen 15 Uhr in Gieselwerder an. Haben eine Gänsefamilie vor dem Zelt. Der Besuch im Freibad ist im Preis enthalten und so klettern wir ins Nass. Abends Wäsche gewaschen und zwischen Zelt und Zaun aufgehängt. Diesmal kochen wir selber auf der Gasflamme. Es gibt Sahnegeschnetzeltes mit Paprika, Ananas und Nudeln. Es funktioniert leider nur einer der beiden Brenner, sodass man wieder improvisieren muss. Nach dem Kochen geht der zweite Brenner natürlich… – Wir sind müde vom ersten Paddeltag, die Hitze tut ihr Übriges.

Mittwoch, 04.07. Gieselwerder – Höxter

Sonnig und über 30°C gemeldet. Das Paddeln läuft gut. Kommen auf ca. 8km/h, gute Strömung. Wir sehen, wie Tags zuvor, viele Reiher, Bussarde, Schwalben, Kühe und Schafe. Machen eine Pause in Bad Karlshafen. An einem Campingplatz cremen wir uns neu ein mit Sonnencreme. Das werden wir mehrmals am Tag machen. Die Hitze ist kaum zu ertragen. Die zweite Pause des Tages in Beverungen. Müssen kurz in den Schatten. Eine dritte Pause machen wir an der Fähre vor einem Ausflugslokal, bei „Captn R“. Sehen in Höxter den Anleger zu spät weil ein Motorboot davor liegt. Wir nutzen den Ausstieg vom Kanuclub. Bekommen auf dem Campingplatz einen 1a-Platz direkt am Ufer der Weser und dem Bootsanleger. Zelt aufbauen und einrichten, Duschen, Wäsche und Geschirr waschen, wie jeden Tag. Haben etwas Muskelkater. Stadtbummel und Restaurantsuche. Wird ein Thai-Indisches-Restaurant. Zurück auf dem Campingplatz sitzen wir noch auf einer Bank direkt vor unserem Zelt.

Donnerstag, 05.07. Höxter – Bodenwerder

Heute 44km, die Temperaturen sind nicht mehr so heiss, mehr Schatten, dafür Mittags starke Windböen. Schöne Strecke, die Landschaft wird langsam steiniger, der Wald geht zurück. Erste Pause in Holzminden. Laut Reiseführer Bootssteg an der DJH. Die gibt es nicht mehr, der Bootssteg ist auch kaputt. Trotzdem raus und in die Stadt. Habe Deo und Duschgel nachgekauft. Eine zweite Pause findet wieder an einer Fähre statt. Da gibt es immer Anlegestellen für Paddler. In Bodenwerder ein uriger Campingplatz mit einer dementen Dame am Empfang. Die Nachbarn haben eine lebende Ziege am Wohnwagen… – Bleiben auf dem Platz und wollen uns am nächsten Morgen die Stadt anschauen. Spart 1,5 km je Richtung Fußweg. Daran vorbeipaddeln müssen wir sowieso. Die Sonne verschwindet schnell hinter einem Berg und wir sitzen noch bei einem Käffchen vor dem Zelt am Fluss.

Freitag, 06.07. Bodenwerder – Kleinwieden

Morgens bedeckt, 16°C und nieselig, mittags und abends sonnig und starke Böen. Wir kämpfen uns durch und kommen erst nach 19 Uhr im Hotel an. Morgens hatten wir uns noch Bodenwerder angeschaut, wie geplant. Einige lustige Bilder geschossen. Auf der Strecke einige Ausflugsschiffe und Fähren, sowie Wellen und die Sturmböen. Ein schwerer Paddeltag, sind völlig kaputt am Abend. Unterwegs wieder viele kaputte Anleger, so muss eine Pause nach der Anderen verschoben werden. In Hameln gab es eine schöne Bootsrutsche, davor leider keine Strömung. Habe ich die Sturmböen schon erwähnt? Der Reiseführer von 2013 ist nicht mehr auf dem neuesten Stand, wie man merkt. Mittagessen gibt es im Alten Fährhaus. Ein großer Salat für Gerda und eine Folienkartoffel für mich. Morgen nochmal 2km mehr als heute nach Minden, mal sehen was das Wetter sagt.

Samstag, 07.07. Kleinwieder – Minden

47km zum Ziel – da wieder Sturmböen angesagt sind starten wir möglichst früh und paddeln was das Zeug hält. Bis zum Mittag wollen wir soviele Km machen wie möglich. Die erste Pause gibt es daher erst nach 28km, eine weitere folgt. Die Anleger werden nach Hameln immer schlimmer. Kaputt, nicht vorhanden, eine einzige Katastrophe. Wir schlagen uns durch, es läuft gut. Wetter ist sonnig. Wir bekommen nochmal Röte auf die Haut. Die zweite Pause machen wir in Porta Westfalica, bei Km 198. Kurz in eine Strandbar, etwas trinken und auf Klo, dann weiter. Bei Km 202 endet die Tour am Kanuclub. Ich laufe die Promenade runter bis Km 204 und hole das Auto. Gerda baut inzwischen die Boote auseinander. Die Rückfahrt über die A2 geht gut. Noch schnell was einkaufen für Sonntag, zuhause die Sachen auspacken und auf dem Balkon trocknen, Wäsche waschen, Duschen.

18. Juni 2018

Aller-Tour

Samstag ging es mit einem 4er-Kanadier auf die Aller. Die Strecke führte uns auf 20km von Winsen nach Marklendorf. Das Wetter war Spitze, die Laune auch, Picknicksachen hatten wir eingepackt. Für ein Käffchen zwischendurch hatte ich den Gaskocher dabei.



Videoinfo: Gefilmt mit der Sony NEX-VG10 und einem 35mm-Objektiv, bearbeitet in Premiere CC, LUT-Vorgabe „Gold Rush HDR„. Musik: Scott Holmes – „Motivational“.

Film ab:




8. Juni 2018

Erdbeermarmelade

Heute kamen nochmal zwei Sorten Erdbeermarmelade dazu. Die eine Sorte mit Kokosmilch, die andere Sorte mit Basilikum. Beides kühlt gerade in den Gläsern ab. Später kommen auch da die Etiketten drauf. Die habe ich heute morgen noch gebaut.

Die Rezepte aus dem Web:

„Erdbeermarmelade mit Kokosmilch“

Zutaten
1 kg Erdbeeren
165 ml Kokosmilch
500 g Gelierzucker (2:1)
1 Pck. Zitronensäure

Zubereitung
Erdbeeren putzen, stückeln und in einen hohen Topf geben. Kokosmilch, Gelierzucker und Zitronensäure zugeben und alles langsam aufkochen lassen. Fünf Minuten sprudelnd kochen lassen. Dann sofort in vorbereitete Einmachgläser füllen und verschließen.

Hinweis: Wenn man Schraubgläser benutzt, sollte man sie nach dem Schließen noch ca. 10 Minuten auf den Kopf stellen.

„Erdbeermarmelade mit Basilikum“

Zutaten
1 kg Erdbeeren, frische
500 g Gelierzucker (2:1)
1 Bund Basilikum

Zubereitung
Die Erdbeeren waschen und putzen und auf die gewünschte Größe schneiden (evtl. mit dem Pürierstab zerkleinern). Die Basilikumblätter waschen und putzen und in kleine Streifen schneiden.

Erdbeeren, Basilikum und Gelierzucker in einen Topf füllen und nach Packungsanleitung einige Minuten zusammen aufkochen. Nun die heiße Marmelade bis zum Rand in Sturzgläser füllen und den Deckel verschrauben. Die Gläser auf den „Kopf“ stellen und abkühlen lassen.

Marmeladekochen zweiter Teil:







6. Juni 2018

Okerbienen II

So, ein zweites Video steht bereit. Die Okerbienen (und andere Flugteile) sind echt scharf auf den Lavendel. Diesmal mit O-Ton, also Gebrumme und Vogelgesang, sowie ein wenig Klaviergeklimper von mir. Das Video entstand wieder mit der Sony NEX-VG10, dem 50mm-Objektiv und für den Schnitt benutzte ich Premiere. Die Klavieraufnahme lief über Instrumentenkabel und dem Mixer mit Audition.



Film ab:


Kirschmarmelade

Heute ist Gerda den Kirschbaum rauf und hat fleißig gepflückt. 5 kg der roten Früchte kamen dabei zusammen. Sie hatte auch gleich ein Rezept parat, werden wir demnächst mal ausprobieren. Kirschmarmelade mit weißer Schokolade soll es werden. Ich lasse von der Maschine erstmal unsere im Keller gelagerten Gläser spülen. Das Etikett ist soweit schon entworfen. Klar, dass es sich um „Premium Jam“ handeln wird, wenn man es schon selber macht.

Das Rezept aus dem Web:

1 kg Kirsche(n), entsteint wiegen
100 g Blockschokolade, weiß
1/2 Zitrone(n)
500 g Gelierzucker, 2:1

Zubereitung
Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 4 Min.

Kirschen waschen, entstielen und entsteinen. Früchte mit Gelierzucker und dem Saft der halben Zitrone in einem großen Topf mischen. Kirschmasse zum Kochen bringen und unter Rühren 4 min. sprudelnd kochen lassen. Vom Herd nehmen, evtl. mit einem Pürierstab zerkleinern. Schokolade unterrühren und die Konfitüre sofort in heiß ausgespülte Twist-off-Gläser füllen und verschließen.

Soweit die Planung:




Inzwischen ist die Marmelade abgefüllt:


Okerbienen

Ums Eck haben wir in Braunschweig die Okerbienen. Die fliegen und leben bei uns in der Stadt und holen sich den Nektar aus dem Bürgerpark und natürlich auch aus unserem Garten. Und die stehen scheinbar auf Lavendel, duftet ja auch toll. Gestern habe ich ein paar der fleißigen Insekten mit der Sony NEX-VG10 und dem 50mm 1.1f gefilmt. Da bleibe ich mal dran und schaue dass ich die nochmal filme. Habe ja auch noch Nahlinsen für die Kamera, wird bestimmt interessant. Diesmal auch ohne Musik. Die Gezwitscherkulisse ist ja mehr als passend.



Film ab: